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Fürstentum Monaco

Das Fürstentum Monaco ist ein souveräner Staat, gelegen an der französischen Riviera in Westeuropa. Er wird an drei Seiten von Frankreich eingerahmt, eine Seite grenzt an das Mittelmeer.

Der monegassische Postdienst wurde seit dem 17. Jahrhundert von der Französischen Postverwaltung durchgeführt.

Seit dem 1. Juli 1885 setzte sich die Hoheitsgewalt des Fürstentums durch, was sich auch an den monegassischen Briefmarken mit dem Abbild von Prinz Charles dem III. zeigte. Die vorher verwendeten französischen Briefmarken konnten noch bis zum 1. April 1886 neben den monegassischen Briefmarken benutzt werden,; es existieren einige von Sammlern begehrte gemischte Briefumschläge.

Im Jahr 1937 führte die schriftliche Nachfrage der Sammler bezüglich der Briefmarken von Monaco zur Einrichtung einer Briefmarken-Ausgabestelle in der monegassischen Verwaltungsabteilung, neben dem französischen Postdienst auf dem Territorium.

Diese Stelle ist auch zuständig für die monegassischen Richtlinien zur Briefmarkenausgabe und die Vorschläge von Zeichnungen gegenüber einer Kommission des Palastes. Seit der Thronbesteigung von Fürst Rainier III. im Jahr 1949 entscheidet das Oberhaupt persönlich und auf Vorschlag des Direktors der O.E.T.P. über die Motive, Zeichnungen und Farbabzüge, die er unterzeichnet und die in die fürstliche Sammlung integriert werden, die eine der angesehensten in der Welt ist, denn sie beinhaltet alle Dokumente in Verbindung mit der Briefmarkenausgabe, die in anderen Ländern häufig auf verschiedene Dienststellen verteilt sind.

Die Briefmarken-Ausgabestelle etablierte damals einen Vorläufer vom Abonnement - und hat heute 28.000 Kunden, die schriftlich bestellen. Die Kunden, zunächst aus Monaco oder Frankreich, dehnen sich bis nach Europa aus und die Internetseite ermöglicht eine noch größere Diversifizierung.

In den internationalen Postinstituten wird das Fürstentum gegenüber internationalen Organisationen durch den ständigen Delegierten und durch den Direktor der O.E.T.P vertreten. (Eintritt in den Weltpostverein 1955 und in PostEurop im Jahr 1993).

Die Vereinbarung von 18. Mai 1963 regelt den Post-, Telegramm- und Telefonverkehr zwischen Frankreich und Monaco. Allerdings hat die Abschaffung des Fernschreibers und die Privatisierung des Telefons (1996) die Vereinbarung teilweise von ihrem Zweck entbunden. Ein Vertrag für Postdienst-Konzessionen wird untersucht.

Neben den Briefmarken von Monaco oder den fertig frankierten Briefumschlägen (nur 2 Umschläge während der Regierung von H.S. H. Fürst Rainier III., 1997 und 1999), die von der O.E.T.P. ausgegeben werden, verwendet die Post von Monaco selbstklebende Etiketten und unterschiedliche spezielle Postprodukte und Kartons, ähnlich denen des französischen Postwesens, aber in den Farben oder mit Illustrationen von Monaco, wobei zahlreiche Unternehmen auch mechanische Frankiermethoden verwenden.

Diese Entwicklung ist zweifellos unvermeidlich, um Zeit und Personal zu sparen. Dennoch wecken mit Briefmarken frankierte Umschläge ein besonderes Interesse beim Adressaten und tragen zum Prestige von Monaco bei.