Das Fürstentum Andorra und die Republik San Marino feiern 30 Jahre diplomatische Beziehungen und damit drei Jahrzehnte Zusammenarbeit und Freundschaft zwischen zwei der kleinsten Staaten Europas.
Seit der offiziellen Aufnahme der Beziehungen im Jahr 1993 teilen beide Nationen gemeinsame Werte wie die Verteidigung der Souveränität, den Frieden und den Respekt vor ihren jeweiligen Kulturen und Traditionen, was ihre Beziehungen gestärkt hat. Dieses Jubiläum unterstreicht auch die Bemühungen beider Länder um die Zusammenarbeit in internationalen Organisationen, insbesondere in Bereichen wie Tourismus, Kultur und nachhaltige Entwicklung, mit dem Ziel, ihre Identität zu stärken und gemeinsame Ziele im europäischen Kontext voranzubringen.
San Marino ist ein kleiner europäischer Staat, der sich innerhalb Italiens, 20 km vor der Adriaküste, zwischen den Provinzen Forlì, Pesaro und Urbino befindet. Seine Hauptstadt ist San Marino. San Marino ist eine der kleinsten und ältesten Republiken der Welt. Durch die Einigung der italienischen Halbinsel wurde San Marinos Unabhängigkeit 1862 mit einem Vertrag formalisiert, der 1939 und 1971 überarbeitet und ratifiziert wurde. San Marino ist der einzige noch existierende italienische Stadtstaat. Er liegt am Fuße des 738 Meter hohen Monte Titanio, einem Teil des Apennin-Kalksteingebirges; die Hauptstadt befindet sich an dessen Fuß. Das Klima ist im Sommer warm und im Winter kalt und feucht. Mehrere Flüsse (Fiumicello, Ranco, Flocca, San Marino) durchqueren das Gebiet. Die Wirtschaft basiert auf Landwirtschaft (Weizen, Weinbau), Viehzucht und Tourismus. Zu den Exportgütern zählen unter anderem Wein, Töpferwaren, Keramik, Fleisch und Wolle.