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PRE-ORDER Tier des Jahres - Braunbrustigel

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Über PRE-ORDER Tier des Jahres - Braunbrustigel

Der Igel, Tier des Jahres 2026

Pro Natura hat den Braunbrustigel zum Tier des Jahres 2026 gekürt. Ein stacheliger Sympathieträger, der unsere Gärten und Grünanlagen belebt – und den es zu schützen gilt.

Im Moment ruht er tief vergraben unter einem Laubhaufen. Ob er wirklich schläft, wissen wir nicht. Doch sobald die Tempe- raturen steigen, wird der Igel seine Winterruhe beenden und wieder durch unsere Gärten, Parks und Wiesen streifen. Kaum ein anderes Wildtier löst so viel Sympathie aus, trotz – oder ge- rade wegen – seiner Stacheln. Damit der Igel in unseren Quar- tieren weiterhin leben kann, braucht er geeignete Rückzugsorte. Auf dem Land sind diese vielerorts verschwunden, weshalb er zunehmend unsere Siedlungen nutzt.

Ein alter Bekannter
Igel existieren seit über 15 Millionen Jahren, lange bevor der Mensch auf der Erde unterwegs war. Sie haben Eiszeiten über- standen und waren Zeitgenossen der Mammuts. Nach dem Ende der letzten Kälteperiode vor etwa 20 000 Jahren kehrten die Igel aus Südeuropa auch in die heutige Schweiz zurück. Die in der Schweiz lebenden Igel tragen den zoologischen Namen «Braunbrustigel» (Erinaceus europaeus).

Stachelig und trotzdem niedlich
Sein Markenzeichen sind 5000 bis 7000 Stacheln, umgebildete Haare, die ihn bei Gefahr zu einer fast undurchdringlichen Kugel machen. Die Kleinen sind zunächst blind und taub, tragen aber schon rund 100 weiche Stacheln, die kurz nach der Geburt durch die Haut brechen. Ab der zweiten Lebenswoche öffnen sie Augen und Ohren, nach rund sechs Wochen sind sie selbstständig und müssen nun Gewicht zulegen, um gut durch den ersten Winter zu kommen.

Potenziell gefährdet
Der Igel wird im Englischen «hedgehog» genannt, was so viel wie «Heckenschwein» bedeutet. Diesen Namen verdankt er seiner Vorliebe für Hecken und dichte Vegetation. Auf dem Land fehlen heute jedoch viele seiner natürlichen Rückzugsorte: Hecken, Gehölze und artenreiche Wiesen sind monotonen Agrarflächen gewichen. In städtischen Siedlungen stösst er zusätzlich auf Hindernisse wie versiegelte Flächen, Schottergärten, Zäune ohne Durchgänge und den Strassenverkehr. Tausende Igel fallen jedes Jahr Autos oder Mähmaschinen zum Opfer. Kein Wunder also, dass der Igel unter Druck steht: Seit 2022 gilt er in derSchweiz als potenziell gefährdet.

Ein nützlicher Mitbewohner
Gärten, Parks und Grünanlagen sollten also nicht zu steril ge- staltet sein. Das danken uns die Igel doppelt – einerseits, weil sie als nützliche Mitbewohner Nacht für Nacht Schnecken und Insekten fressen und damit das ökologische Gleichgewicht im Garten erhalten, andererseits, weil der Igel zu einem Symbol für lebendige, artenreiche Quartiere wird. Wenn wir ihn schützen, schützen wir gleichzeitig auch unzählige andere Tiere, vom Laufkäfer bis zum Schmetterling. So bleibt die Chance bestehen, dass uns in der Abenddämmerung immer wieder ein Igel begeg- net, der geschäftig durchs Gras stapft.