Seine Geburt in der Region Prlekija und eine bescheidene Kindheit in Split, Maribor und Ljubljana konnten die Kraft nicht dämpfen, die meinen Vater nach dem Krieg an die Kunstakademie führte. Dort begann seine unerschöpfliche Schaffensreise. Er füllte Leinwände mit unzähligen Bildern. Im Herzen blieb er ein neugieriges Kind, fasziniert von der unerschöpflichen Kraft des Lebens und bewegt von dessen Vergänglichkeit. Er glaubte an die rohe Schönheit um ihn herum. Doch sprach er selten über sich selbst oder über die Malerei: Seine Bilder erzählten ihre eigenen Geschichten. Hartnäckig wiederholte er, dass ihn künstlerische Strömungen nicht interessierten.
Er lebte, um Bilder zu erschaffen, und diese wiederum schufen ihn … Tag für Tag, über Jahre und Jahrzehnte, in seinem Atelier am Breg-Ufer in Ljubljana und später im Dorf Krka in Dolenjska. Aus seinem Atelier brachte er den Geruch von Terpentin und Farbe mit, weichte seine Pinsel ein und wusch sich die getrocknete Farbe von den Händen im Badezimmer zu Hause. Spaziergänge über Rožnik und durch Tivoli klärten seinen Kopf, und er ging gern zum Turnen ins Nationalmuseum. Er umgab sich mit den unterschiedlichsten Menschen, mit Jazzmusik und einem Glas Wein, oder oft auch einfach nur mit der Stille des Malens. Er zeichnete still unser Leben, malte Bilder von uns beim Aufwachsen, von Familienurlauben, von unseren Freuden und Sorgen. Wenn seine Hand müde wurde, las er gern. Manchmal vergaß er auf Reisen seinen Rasierer, aber nie seinen ledergebundenen Skizzenblock. Bis zu seinen letzten schöpferischen Tagen blieb er den Farben, dem Pinsel und der Leinwand treu … und sich selbst.
Ana Slana, Tochter von France Slana