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Veranstaltungen - Pablo Iglesias Posse

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Über Veranstaltungen - Pablo Iglesias Posse

Pablo Iglesias Posse wurde 1850 in Ferrol in eine einfache Familie geboren. Nach dem Tod seines Vaters zog die Familie nach Madrid. Dort starb sein jüngerer Bruder Manuel kurz darauf an Tuberkulose. Da sie in der Stadt weder ein Zuhause noch Verwandte hatten, die sie aufnehmen konnten, gab seine Mutter sie in das Hospiz San Fernando, wo Pablo eine Druckerlehre begann.

1863 begann Pablo Iglesias als Typograf zu arbeiten. Als Autodidakt und mit einem rebellischen Charakter, der durch die harten Bedingungen im Hospiz geprägt war, litt er sein Leben lang unter den gesundheitlichen Folgen. Er arbeitete in verschiedenen Druckereien in Madrid und schloss sich der Arbeiterbewegung an. Er nahm an Streiks und Kongressen der Internationalen Arbeiterassoziation teil und prägte die Gewerkschaftsbewegung und die Welt des Druckwesens maßgeblich.

Gemeinsam mit 24 anderen gründete er am 2. Mai 1879 die PSOE und am 12. August 1888 die UGT. Von Beginn an war er eine prägende Figur in Politik und Gewerkschaftsbewegung. Von 1888 bis zu seinem Tod im Jahr 1925 war er Präsident der PSOE.

Sein Engagement führte ihn aufgrund seiner Aktivitäten, von Streiks der Setzer bis hin zu Verurteilungen wegen Verleumdung, mehrfach ins Gefängnis. Sein Mut und seine Hingabe haben die Geschichte des Sozialismus in Spanien nachhaltig geprägt.

Während seiner gesamten Laufbahn verfasste er Tausende von Artikeln für „El Socialista“ und schrieb für diverse andere Publikationen. Er leitete auch die Zeitung und widmete sich ihr bis 1925 mit ganzer Kraft.

Seine letzten Jahre verbrachte er aus gesundheitlichen Gründen in seinem Haus, schrieb aber weiterhin und blieb eine moralische Instanz der Arbeiterbewegung. Er starb am 9. Dezember 1925, und seine Beerdigung war die größte Demonstration in Madrid seit Langem. Als er auf dem Zivilfriedhof ankam, verließen noch immer Arbeitervereine aus ganz Spanien das Casa del Pueblo, um ihm die letzte Ehre zu erweisen.

Das Jahr 2025 markiert zwei Jubiläen: den 175. Geburtstag und den 100. Todestag des Verstorbenen. Diese beiden Daten schließen einen Kreis: ein Jahrhundert seines physischen Ablebens, aber auch ein Jahrhundert, in dem sein Denken weiterhin Gültigkeit besitzt.

In einer Welt, die sich rasant verändert, haben seine Ideen nichts von ihrer Relevanz eingebüßt; sie hallen in den Herausforderungen unserer Gegenwart mit ungebrochener Kraft wider. Die Pablo-Iglesias-Stiftung, eine Institution, die seinen Namen trägt, möchte sein Vermächtnis bewahren.

Um sein Andenken zu ehren, zollen wir ihm auf symbolträchtige Weise Tribut: mit dieser Gedenkbriefmarke. Jedes dieser kleinen Papierstücke wird eine Erinnerung sein, ein stummer Zeuge, der durch Zeit und Raum reist und das Echo seiner Ideen in sich trägt. Es ist unser Bestreben, dass seine Vision einer gerechteren, gleichberechtigteren und humaneren Welt nicht in Vergessenheit gerät.