Versand: Versandkosten ab GBP £8.85

100 Jahre PIAC

Serie
GBP £1.50
Bogenserie
GBP £15.04
Ersttagbriefe
GBP £1.66
Über 100 Jahre PIAC

Die Institutionalisierung der christlichen Archäologie
Das Pontificio Istituto di Archeologia Cristiana – PIAC (Päpstliches Institut für Christliche Archäologie) wurde am 11. Dezember 1925 durch das Motu proprio „I primitivi cemeteri“ von Papst Pius XI. gegründet. Von Anfang an war die enge Zusammenarbeit des PIAC mit zwei anderen Forschungseinrichtungen vorgesehen: der Pontificia Accademia Romana di Archeologia (zuständig für traditionelle Archäologie) und der Pontificia Commissione di Archeologia Sacra (zuständig für die Verwaltung der Katakomben Roms). Seit 1927 befindet sich der Hauptsitz des PIAC in der Via Napoleone III im Zentrum Roms.

Auch heute noch ist das PIAC eine Lehr- und Forschungseinrichtung, die jährlich zahlreiche Studierende und Doktoranden in verschiedenen Bereichen der christlichen Archäologie ausbildet. Das Institut beschränkt sich nicht allein auf die Lehre, sondern ist auch an internationalen Ausgrabungen beteiligt und spielt eine Schlüsselrolle bei deren Organisation.

Jean-Pierre Kirsch
Das PIAC ist eng mit Luxemburg verbunden: Dem Luxemburger Priester und Akademiker Jean-Pierre Kirsch wurde 1925 die Gründung des PIAC übertragen.

Jean-Pierre Kirsch kam 1884 als junger Priester zum Studium nach Rom. Dort erwarb er sich rasch einen hervorragenden Ruf und knüpfte ein internationales Netzwerk in kirchlichen und akademischen Kreisen. 1890 wurde er Professor für Patristik und christliche Archäologie an der neu gegründeten Universität Freiburg in der Schweiz. Diese Erfahrung war für die spätere Gründung des PIAC von unschätzbarem Wert.

Kirsch starb 1941 in Rom und ist dort begraben.