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Frauen in der Politik – Matilde de la Torre

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Über Frauen in der Politik – Matilde de la Torre

Matilde de la Torre (1884–1946), geboren in Cabezón de la Sal (Kantabrien) in einer Familie, die ihre intellektuellen und kulturellen Interessen förderte, verkörpert die wichtigen gesellschaftlichen Veränderungen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Als Schriftstellerin und Journalistin debütierte sie in der Literaturwelt mit dem Roman „Jardín de las Damas Curiosas“ (Garten der neugierigen Damen, 1917), einer Hommage an ihre Cousine, die große Künstlerin María Blanchard. Ihre nachfolgenden Veröffentlichungen, Essays und Zeitungsartikel zeugten von ihrem wachsenden sozialen und politischen Engagement, ihrem Einsatz für Frauenrechte und ihrer demokratischen Gesinnung.

Neben ihrer künstlerischen Ader ist auch ihr Engagement für Kultur und Bildung bemerkenswert. Inspiriert von der Institución Libre de Enseñanza (Freie Bildungseinrichtung) und unterstützt von Consuelo Berges – einer weiteren großartigen Frau und zugleich ihrer Verwandten – gründete sie die Academia Torre und den Chor „Orfeón Voces Cántabras“, der als paralleles Projekt der non-formalen Bildung gilt. Mit dem Chor leistete sie wichtige Arbeit bei der Sammlung und Wiederentdeckung von Liedern und Tänzen, deren Klang noch heute in Cabezón de la Sal nachklingt. Matilde de la Torre, Abgeordnete der PSOE für Asturien im spanischen Parlament (1933–1939), Förderin der Casas Campesinas de Cantabria (Bauernhäuser Kantabriens) und Direktorin für Zollpolitik der Zweiten Republik (1936–1937), ging nach dem Fall der Demokratie ins Exil, zunächst nach Frankreich und dann nach Mexiko, wo sie am 19. März 1946 starb. Dort wurde sie im spanischen Panthéon beigesetzt und wartet auf die Überführung ihrer sterblichen Überreste in ihre Heimatstadt in diesem Jahr, wie es stets ihr Wunsch war.

Matilde-de-la-Torre-Stiftung