Die Magyar Posta setzt ihre Reihe über Hunderassen mit der Veröffentlichung eines Sonderblocks „Dackel“ fort. Die Briefmarken des Kleinbogens zeigen Glatthaar-, Langhaar- und Rauhaardackel, entsprechend ihrer Fellart. Zwanzigtausend Exemplare des von Imre Benedek entworfenen Kleinbogens mit drei Briefmarken wurden von der Pénzjegynyomda Zrt. hergestellt. Druckerei. Die neue Ausgabe wird ab dem 18. Juni 2026 in Ersttagspostämtern und Filaposta in Ungarn erhältlich sein, kann aber auch im Online-Shop von Magyar Posta bestellt werden.
Der Dackel ist in seinem Herkunftsland Deutschland seit dem Mittelalter bekannt und wird allgemein als Dackel und von dortigen Jägern als Dackel bezeichnet. Aus den Jagdhunden wurden nach und nach Hunde gezüchtet, die vor allem für die Jagd unter der Erde geeignet waren. Aus diesen kurzbeinigen Hunden entwickelte sich schließlich der Dackel, der als eine der vielseitigsten Jagdhunderassen gilt. Auch über der Erde leistet er hervorragende Dienste, zum Beispiel beim Fahren, Spülen und Ziehen.
Seit Hunderten von Jahren werden Dackel in drei verschiedenen Größen (Standard, Miniatur und Kaninchen (Kaninchen)) und mit drei verschiedenen Felltypen (glatt, Rauhaar und Langhaar) gezüchtet, sodass es 9 verschiedene Sorten gibt. Tief am Boden, kurze Beine, ein langer, aber kompakter Körper mit kräftiger Muskelentwicklung, eine kühne, selbstbewusste Kopfhaltung und ein aufmerksamer Gesichtsausdruck: Der Körperbau des Dackels macht ihn für agile und schnelle Arbeiten sowohl über als auch unter der Erde geeignet. Typischerweise ist er von Natur aus freundlich, weder schüchtern noch aggressiv und hat ein ausgeglichenes Temperament. Als leidenschaftlicher, ausdauernder und schneller Jagdhund mit ausgezeichnetem Geruchssinn wird er heute oft als Familienhaustier gehalten.
Das Fell des Glattdackels ist kurz, dicht, glänzend, eng anliegend und grob. Der Langhaardackel hat nirgendwo kahle Stellen. Sein Fell ist glatt, glänzend, eng anliegend, mit Unterwolle und am Hals und an der Unterseite des Körpers länger. Die Haare reichen über den unteren Rand der Ohren hinaus. Die langen Haare auf der Rückseite der Hinterbeine bilden eine üppige Befederung. Die längsten Haare befinden sich an der Unterseite des Schwanzes, wo sie eine regelrechte Fahne bilden. Mit Ausnahme von Kiefer, Augenbrauen und Ohren ist der gesamte Körper des Rauhaardackels mit einem dichten, kurzen, dicken, drahtigen Außenhaar bedeckt, das von einer feineren, kürzeren Unterwolle durchzogen ist. Es verfügt über Gesichtsausstattungen, d. h. einen ausgeprägten Bart und charakteristische buschige Augenbrauen. Die Behaarung an den Ohren ist kürzer als am Körper und fast glatt. Der Schwanz ist gleichmäßig und dicht mit Haaren bedeckt.