Die Kooperation der kleinen europäischen Postverwaltungen (SEPAC), der auch Malta angehört, vereint dreizehn europäische Postbetreiber. Jedes Jahr geben die teilnehmenden Mitglieder Briefmarken zu einem gemeinsamen Thema heraus. Das Thema für 2026 lautet „Ikonische Wahrzeichen“ und würdigt Orte von herausragender kultureller, historischer und architektonischer Bedeutung in ganz Europa.
Anlässlich dieser gemeinsamen Ausgabe gibt MaltaPost zwei Briefmarken heraus, die zwei markante Wahrzeichen zeigen, welche das reiche Erbe der maltesischen Inseln widerspiegeln.
Die 0,50-Euro-Briefmarke zeigt die Salinen von Xwejni auf Gozo, die sich über etwa drei Kilometer entlang der zerklüfteten Nordküste der Insel zwischen der Qbajjar-Bucht und Reqqa Point erstrecken. Über Jahrhunderte in den Küstenkalkstein gehauen, bewahren diese geometrischen Salinen die uralte Tradition der Meersalzgewinnung allein mit den natürlichen Elementen Sonne und Wind. Die Salinen von Xwejni, bekannt für ihre markanten Muster und ihre spektakuläre Küstenlage, zeugen von Gozos maritimer Tradition und dem handwerklichen Können der lokalen Salzproduzenten über Generationen hinweg. Il-Qolla l-Bajda, der ikonische weiße Lehmhügel mit seiner runden Silhouette, vervollständigt das Bild und bildet eine dramatische Kulisse für eine der malerischsten Küstenlandschaften Gozos.
(Briefmarkenfoto: Mariah Grech)
Die Briefmarke zum 2,21-Pfund-Preis, MaltaPosts offizieller Beitrag zum SEPAC-Gemeinschaftswettbewerb 2026, zeigt den Tritonenbrunnen, eines der bekanntesten Wahrzeichen Maltas und ein markantes Symbol für das Tor zu Valletta. Der 1959 eingeweihte Brunnen besteht aus drei bronzenen Tritonen, die ein breites Becken tragen – ein bedeutendes öffentliches Denkmal.
Das Motiv fängt den Brunnen in seiner historischen Umgebung in Floriana ein, mit der imposanten Kirche St. Publius, die die Skyline dominiert, und der eleganten Kuppel der Kirche von Sarria. Ebenfalls zu sehen ist das Christus-König-Denkmal von Antonio Sciortino, das zur Erinnerung an den Internationalen Eucharistischen Kongress von 1913 in Malta errichtet wurde und dieser herausragenden Stadtlandschaft eine weitere historische Bedeutung verleiht.