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Kroatische Musik (C)

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Über Kroatische Musik (C)

Alfi (Alfons) Kabiljo (Zagreb, 22. Dezember 1935 – Zagreb, 1. April 2025) war ein kroatischer Komponist, Dirigent, Arrangeur, Pianist, Liedtexter, Librettist und Produzent. Er wurde in Zagreb geboren, wo er die private Musikschule des Komponisten und Pädagogen Rudolf Matz besuchte, sein Studium an der Vatroslav-Lisinski-Musikschule abschloss und einen Abschluss in Architektur erwarb. Er war der vielseitigste kroatische Komponist von internationalem Rang und komponierte in seiner überaus erfolgreichen Karriere für Theater, Film, Fernsehen, Popmusik, Chansons, Orchester-, Kammer- und Solowerke, Kindermusik und angewandte Musik. Seine Musik wurde von Orchestern weltweit aufgeführt und aufgenommen, und er dirigierte diese in London, Los Angeles, Paris, Barcelona, ​​Tokio und vor allem in Zagreb und Ljubljana. Mit Liedern aus zahlreichen Musicals hinterließ er einen bleibenden Eindruck in der kroatischen Musikszene. Viele berühmte kroatische und ausländische Sänger wurden für die Interpretation seiner Kompositionen ausgezeichnet. Er komponierte die Musik für rund vierzig Filme und zahlreiche Fernsehserien. Zudem wurde er mit vielen internationalen Preisen und Auszeichnungen geehrt. Einem breiteren Publikum wird er als Schöpfer zahlreicher Popsongs in Erinnerung bleiben, von denen viele auf allen wichtigen nationalen Popmusikfestivals vertreten waren und regelmäßig bei internationalen Festivals Spitzenplätze belegten. „Tvoja zemlja“ (Dein Land), „Parkovi“ (Parks), „Svijet je moj“ (Die Welt gehört mir), „Doviđenja, sretan put“ (Auf Wiedersehen, gute Reise!), „Svemu dođe kraj“ (Alles hat ein Ende) und „Neka cijeli ovaj svijet“ (Lass diese ganze Welt) aus dem Kultmusical „Jalta, Jalta“ sind nur einige der Melodien von Maestro Kabiljo, die sich für immer in das kollektive Gedächtnis zukünftiger Generationen einprägen werden.

... Krunoslav Cigoj (Zagreb, 30. März 1949 – Zagreb, 27. August 2015) war ein kroatischer Opernsänger (Tenor), Opern- und Operettenregisseur sowie Diplomat. Sein musikalisches Talent wurde bereits in seiner Schulzeit von Prof. Vladimir Kranjčević entdeckt, der ihn auf die Rolle des Ernesto in Donizzetis „Don Pasquale“ an der Oper Split vorbereitete. Er begann sein Gesangsstudium bei Prof. Miroslav Lunzer in Zagreb, auf dessen Anraten er nach Wien ging, um sich am Konservatorium zu bewerben. Dort erhielt er ein Stipendium und ein Engagement an der Volksoper. Er unterschrieb einen Vertrag beim deutschen Plattenlabel „Metronome“, das 1969 die LP „Der jüngste Tenor der Welt“ veröffentlichte, und wurde in Deutschland und Österreich zum Star. Seinen Durchbruch feierte er 1968 und 1970 beim kajkavischen Liederfestival „Krapina“ in Kroatien. Seine erste bedeutende Opernrolle sang er 1971 als Alfredo in Verdis „La Traviata“. Seine Stimme und sein Talent führten ihn um die Welt. Er sang in Hamburg, der Carnegie Hall in New York, der Connecticut Grand Opera in Bridgeport, dem Teatro São Carlos in Lissabon, Ostberlin, Athen, Triest, Split, Sarajevo, vor allem aber in Zagreb, wo er eine Reihe unvergesslicher Charaktere verkörperte: Alfredo, Cavaradossi, Rodolfo, Don José, Pollione, Macduff, Hoffmann, Juranić und viele mehr. Für seine Darstellung des Pollione in der Oper „Norma“ wurde er mit dem Vladimir-Nazor-Preis ausgezeichnet, für den Don José in der Oper „Carmen“ erhielt er den Milka-Trnina-Preis und den Preis der Stadt Zagreb. Nach seiner künstlerischen Laufbahn trat er in den diplomatischen Dienst ein und war als Kulturattaché an der Botschaft der Republik Kroatien in Bosnien und Herzegowina tätig. Zudem stellte er sein Wissen und seine Erfahrung im Theaterbereich als Regisseur unter Beweis. Eine Krankheit, die bei ihm sehr früh diagnostiziert wurde und mit der er über drei Jahrzehnte lang kämpfte, bremste zwar seine Karriere, nicht aber seine Auftritte und sein vielfältiges humanitäres Engagement.