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2026Sainte-Suzanne - Mayenne - Serie

Serie
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Technische Details
  • 26.05.2026
Über Sainte-Suzanne - Mayenne

Am 26. Mai 2026 gibt die französische Post, La Poste, eine Briefmarke ihrer Touristenserie heraus, die das mittelalterliche Städtchen Sainte-Suzanne, die „Perle von Maine“, zeigt.

Eingebettet in eine Landschaft grüner Hügel, hat sich das mittelalterliche Städtchen Sainte-Suzanne, die „Perle von Maine“, durch eine einzigartige, von seiner Lage geprägte Geschichte den Ruf einer rebellischen Stadt erworben. Hoch oben auf einem Felsvorsprung mit steilen Hängen, am Rande des Coëvrons-Gebirges und der Anjou-Ebene, überblickt das Dorf den Fluss Erve, der 70 Meter tiefer fließt.

Im Mittelalter wurde ein Wallring errichtet, um diesen natürlichen Schutzwall zu verstärken und Angreifer aufzuhalten. An diesem Hindernis stieß Wilhelm der Eroberer auf Widerstand. Von 1083 bis 1086 belagerten der Herzog der Normandie und der König von England Sainte-Suzanne, das von Hubert de Beaumont, Vizegraf von Maine, gehalten wurde. Von seinem Bergfried aus leistete er vier Jahre lang tapfer Widerstand gegen die normannischen Truppen. Die Beharrlichkeit des Vizegrafen zahlte sich schließlich aus, und die Engländer hoben die Belagerung auf. Sainte-Suzanne ist bis heute als einzige Stadt in die Annalen eingegangen, die Wilhelm dem Eroberer Widerstand leistete!

Der imposante Bergfried aus dem 11. Jahrhundert steht noch immer, ebenso wie das Hauptgebäude der Burg, ein elegantes Bauwerk aus Sandstein und Tuffstein mit Schieferdach, das sich am Rande der Klippe erhebt. Es wurde im 17. Jahrhundert von Fouquet de La Varenne, einem ehemaligen Minister Heinrichs IV., für Margarete von Frankreich, bekannt als „Königin Margot“, ​​erbaut. Heute beherbergt es das Architektur- und Kulturerbe-Interpretationszentrum Coëvrons-Mayenne.

Noch immer geschützt hinter seinen Stadtmauern, hat sich das Dorf seinen mittelalterlichen Charme bewahrt. Die gepflasterten Gassen mit ihren steinernen Fassaden und dem blumengeschmückten Garten laden zum Verweilen ein. Am Ufer des Flusses Erve setzt die Papiermühle mit ihrem knarrenden Holz eine Tradition fort, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. All diese Vorzüge haben der emblematischen Stadt der Region Mayenne die Auszeichnung als „Charaktervolle Kleinstadt“ (seit 1992) und als eines der „Schönsten Dörfer Frankreichs“ eingebracht – zur großen Freude ihrer jährlich 350.000 Besucher.