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Die Slowakische Reise zum Jüdischen Kulturerbe – Die Synagoge in Trenčín

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Über Die Slowakische Reise zum Jüdischen Kulturerbe – Die Synagoge in Trenčín

Die Synagoge in Trenčín zählt zu den architektonisch bedeutendsten Synagogen der Slowakei. Sie zeugt seit jeher von der Präsenz der jüdischen Gemeinde und ist ein zentraler Ort des kulturellen Lebens der Stadt. Nach einer gelungenen Renovierung des Innenraums wurde sie am 9. November 2025 neu geweiht und kehrte damit zu ihrem ursprünglichen Zweck als jüdisches Gotteshaus zurück. Gleichzeitig dient sie auch als „Raum für Dialog und Verständigung“ und ist für Besucher geöffnet.

Die Ursprünge der jüdischen Gemeinde in Trenčín reichen bis ins 17. Jahrhundert zurück. Man nimmt an, dass die erste Synagoge ein Holzgebäude war, das 1790 einem Brand zum Opfer fiel. Sie wurde durch einen Neubau aus Stein ersetzt, der jedoch Anfang des 20. Jahrhunderts den Bedürfnissen der wachsenden Gemeinde nicht mehr gerecht wurde.

1912 entwarf der aus Piešťany stammende Berliner Architekt Richard Scheibner in Zusammenarbeit mit Hugo Pál eine neue Synagoge. Die 1913 fertiggestellte Synagoge ist eine meisterhafte Verbindung von Jugendstil und orientalischen Einflüssen. Architektonisch wird sie von einer Stahlbetonkuppel und der modernen Bauweise dominiert, die einen großzügigen Innenraum ermöglichte. Der ursprüngliche Innenraum war reich mit Wandmalereien, einem Kronleuchter und Buntglasfenstern geschmückt.

Die Geschichte des Gebäudes spiegelt die Tragödien des vergangenen Jahrhunderts wider. Nach dem Holocaust und der Restaurierung des beschädigten Gebäudes wurde es 1948 mit Gedenktafeln für die Opfer neu geweiht. Während des kommunistischen Regimes wurde es vom Staat enteignet und als Textillager genutzt. In den 1970er und 80er Jahren wurde das Gebäude als Denkmal restauriert. Der Innenraum wurde weiß getüncht und religiöse Symbole von der Fassade entfernt. Es diente als Ausstellungshalle. Nach 1989 begann der Prozess der Restitution, die Restaurierung der Gebäude und die Wiederbelebung der jüdischen Gemeinde. Das Gebäude ist Teil der Slowakischen Jüdischen Kulturroute.

Das Motiv des Ersttagsbriefs ist ein Relief, das den Lebensbaum und die Füllhörner von der Synagogenfassade darstellt. Der Poststempel zeigt ein Detail eines Buntglasfensters mit einem Kelch zur Segnung von Wein.