Der Zeitungsverlag „Borba“ ist seit seiner Gründung mit seiner hundertjährigen Geschichte eine Säule der Kultur und die Wiege des jugoslawischen und serbischen Journalismus. „Borba“ erschien erstmals 1922 in Zagreb und erschien regelmäßig als Wochenzeitung bis zum 13. Januar 1929, als er nach der Machtübernahme des 6. Januar verboten wurde. Während des Zweiten Weltkriegs begann der regelmäßige Druck unter altem Namen im befreiten Užice wieder, wo er bis zum 27. November 1942 gedruckt wurde. Unmittelbar nach der Befreiung Belgrads, im Kriegsjahr 1944, erschien am 15. November in der Druckerei „Borba“ die erste kyrillische Ausgabe der gleichnamigen Zeitung. Die NPC „Borba“ fand ihren festen Sitz im Gebäude am Nikola-Pašić-Platz Nr. 7, wo sie seit fast acht Jahrzehnten ihren Sitz hat.
Neben der Zeitung „Borba“ war der „Borba“-Verlag Initiator von Dutzenden von Printausgaben, von „Kekec“ über „Sport“, „Ekonomska politika“, „Nada“ bis hin zu „Večernje novosti“. Eine Gruppe von Journalisten der Tageszeitung „Borba“ gründete den Radiosender „Studio B“ im Gebäude am Nikola-Pašić-Platz Nr. 7, und das erste Stück des berühmten Theaters „Atelje 212“ wurde im „Borba“-Gebäude aufgeführt. Einige der größten und angesehensten Autoren der serbischen Literatur haben die fast 100-jährige Geschichte der Hüter dieser Tradition mit ihren Schriften und Berichten bereichert.
„Borba“ hat jahrelang hart daran gearbeitet, alle Dokumente und Fotografien zu bewahren, die unsere interessante Geschichte erzählen, und kann heute sehr stolz auf sein Archiv sein, das einen unschätzbaren Reichtum an Texten, Zeugnissen und Fotografien einer ganzen Epoche enthält.
Die ehemalige Tageszeitung „Borba“ ist heute ein Kulturmagazin, und die junge, begehrenswerte, forschende und arbeitende Redaktion führt ihren Kampf erfolgreich in den Printmedien, erkennbar an den fünf roten Buchstaben, die Kultur, Tradition und das kyrillische Alphabet pflegen.