Am 2. Februar 2025 gibt die französische Post (La Poste) einen Dreierblock Briefmarken zum Thema „Wintersport – Saison 1“ heraus. Bis zu den Olympischen Winterspielen 2030 in den französischen Alpen erscheint jährlich ein Block.
Was für ein Genuss, inmitten der Natur über den Schnee zu gleiten und seinen eigenen Weg zu ziehen! Schneesport verkörpert das Gefühl von Freiheit und Bewegung. Jeden Winter bieten die schneebedeckten Berge ein Paradies für Abenteuerlustige. Alpinski, Snowboarden und Buckelpistenfahren sind drei Möglichkeiten, die Hänge hinabzufahren. Der Alpinski, der Ende des 19. Jahrhunderts entstand, erlebte mit den ersten Skiliften und internationalen Wettkämpfen um 1930 einen Aufschwung. In den 1960er-Jahren veränderte seine rasante Expansion die Berge. Dörfer wurden zu Skigebieten, die den Ansturm der Skifahrer auf der Suche nach Nervenkitzel bewältigen konnten. Neben der sportlichen Leistung drückt Alpinski eine Eleganz aus: den eigenen Weg auf Pisten zu ziehen, die für Geschwindigkeit geschaffen sind.
An der Schnittstelle von Berg- und Stadtkultur entstand in den 1960er Jahren in den USA das Snowboarden. Es ist vom Surfen und Skateboarden inspiriert und übernimmt deren Haltung: beide Füße auf dem Brett. Anfangs als Randsportart betrachtet, hat es sich durch seinen Freiheitsgeist, seine fließende Ästhetik und seine Kreativität etabliert. Jede Kurve scheint eine Signatur im Schnee zu hinterlassen – eine Signatur purer Freude und der Befriedigung, eine einzigartige Spur im Pulverschnee zu hinterlassen. Buckelpistenfahren hingegen vereint Akrobatik, Geschwindigkeit und flüssige Bewegungen auf einer mit Buckeln übersäten Piste. Vierzig Sekunden Anstrengung, zwei akrobatische Manöver und eine rhythmische und technisch anspruchsvolle Abfahrt. In Frankreich durch Edgar Grospiron, den ersten Olympiasieger im Buckelpistenfahren 1992, populär gemacht, bleibt Buckelpistenfahren, anspruchsvoll und technisch, den Eliteskifahrern vorbehalten.