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2026400 Jahre Seit dem Oberösterreichischen Bauernkrieg - Serie

Serie
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Technische Details
  • 08.05.2026
  • David Gruber
  • Offset printing
  • 33,30 x 40,00mm
Themengebiete
Über 400 Jahre Seit dem Oberösterreichischen Bauernkrieg

Eine Zeit der Aufstände

Besonders während des Dreißigjährigen Krieges war Oberösterreich Schauplatz zahlreicher Unruhen, die 1626 im sogenannten Oberösterreichischen Bauernkrieg gipfelten.

Nach der Schlacht am Weißen Berg 1620, in der die protestantischen Stände besiegt wurden, wurde das überwiegend protestantische Oberösterreich dem katholischen Bayern zugeteilt, und die Gegenreformation wurde vorangetrieben. Als die protestantische Bevölkerung gegen die Zuteilung katholischer Priester rebellierte, wurde der Aufstand niedergeschlagen, und die Anführer wurden 1625 im Frankenburger Würfelspiel grausam bestraft. Im darauffolgenden Jahr brach der Bauernaufstand aus.

Angeführt wurde er von dem charismatischen, aber kriegsstrategisch unerfahrenen Bauern Stefan Fadinger und seinem Schwager, dem Wirt Christoph Zeller. Unter ihrer Führung gelang es dem rund 40.000 Mann starken Bauernheer, bis auf Linz und Enns fast ganz Oberösterreich unter seine Kontrolle zu bringen. Während der Belagerung von Linz wurde Stefan Fadinger am 6. Juli 1626 bei einem Erkundungseinsatz schwer verwundet und erlag wenige Tage später seinen Verletzungen. Kurz darauf fiel auch Zeller, und vorrückende bayerische und kaiserliche Truppen konnten die Aufständischen schließlich besiegen. Obwohl er nur wenige Wochen im Rampenlicht stand, rankten sich bald Mythen um Stefan Fadinger. Lieder und Erzählungen kündeten von seinen Heldentaten im Kampf für Religionsfreiheit und Gleichheit. Die Briefmarke zeigt den Bauernführer mit einem Kelch aus dem Stift Lambach in der rechten Hand. Das Gemälde in Gouache auf Pergament stammt aus dem Jahr 1627 und ist Teil des Linzer Schlossmuseums.