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2026300. Todestag von Jakob Prandtauer - Serie

Serie
GBP £1.35
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Technische Details
  • 29.10.2026
  • Karin Klier
  • Offset printing
  • 40.15 x 29.75 mm
  • 1.55 euros
Themengebiete
Über 300. Todestag von Jakob Prandtauer

Der Barockmeister

Jakob Prandtauer gilt als der bedeutendste Klosterbaumeister seiner Zeit. Anlässlich seines 300. Todestages wird er mit einer Sonderbriefmarke gewürdigt, die das Stift Melk zeigt.

Jakob Prandtauer wurde 1660 als Sohn eines Bergbauern in Stanz bei Landeck in Tirol geboren. Er absolvierte eine Ausbildung zum Maurer und war zudem als Bildhauer tätig. Nach seiner Heirat im Jahr 1692 zog er nach St. Pölten. Erste Aufträge für Renovierungsarbeiten erhielt er in den 1690er Jahren. Als sein Hauptwerk gilt der Bau der Stiftskirche und der gesamten Klosteranlage von Melk, an der er von 1702 bis zu seinem Tod arbeitete. Er starb 1726 in St. Pölten.

Neben Johann Bernhard Fischer von Erlach und Johann Lucas von Hildebrandt zählt Jakob Prandtauer zu den bedeutendsten Architekten und Baumeistern des österreichischen Barocks. Prandtauer war vorwiegend im Klosterbau tätig, errichtete aber auch Dorfkirchen, Schlösser, Brücken sowie Garten- und Lusthäuser, viele davon im Raum St. Pölten. Zu seinen bekanntesten Werken gehören Neubauten und Umbauten, insbesondere in den Stiften Melk, Herzogenburg, Seitenstetten, St. Florian, Garsten, Klosterneuburg und Dürnstein sowie an den Wallfahrtskirchen Christkindl und Sonntagberg; dabei arbeitete er bisweilen mit anderen Baumeistern zusammen, etwa mit seinem Neffen und Schüler Joseph Munggenast. Im Gegensatz zu vielen seiner Berufskollegen war Prandtauer in der Lage, nicht nur künstlerisch anspruchsvolle Bauten in seinem unverwechselbaren Stil zu entwerfen, sondern auch die Bauarbeiten samt all ihren technischen Herausforderungen selbst auszuführen und zu leiten.