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Der Hibiskus gehört zur Familie der Malvengewächse. Es gibt Hunderte verschiedener Arten, die alle in tropischen und subtropischen Regionen beheimatet sind. Hibiskus kann als krautige Pflanze, Strauch oder Baum wachsen, wobei einige Arten mehrjährig und winterhart sind. Ein unübersehbares Merkmal sind die üppigen Blüten, von denen jede aus fünf großen Blütenblättern besteht. Die Staubblätter sind zu einer röhrenförmigen Struktur verwachsen, die weit über die Blütentrompete hinausragt. Nach der Blütezeit bilden sich Kapselfrüchte mit den Samen.
Hibiskusblüten beeindrucken immer wieder mit ihren spektakulären Farben und Formen. Tropische Arten haben oft besonders große Blüten in leuchtenden Farben, von Weiß über Gelb, Orange und Rot bis hin zu Rosa und Violett, wobei der Blütenboden oft dunkler ist als der Rest. Viele Zuchtformen werden als Zimmerpflanzen verwendet oder in Parks und Gärten angepflanzt, sind aber größtenteils nicht winterhart. Aus den Blütenblättern wird Tee zubereitet, und einige Sorten finden Verwendung als Heilpflanzen oder zum Färben. Die prächtigen Blüten symbolisieren Exotik und die Sehnsucht nach fernen Ländern, während sie in manchen Ländern die Nationalblume sind und je nach Land Schönheit, Fröhlichkeit oder Stärke symbolisieren. Hier in Österreich ist der Gartenhibiskus (Hibiscus syriacus) ein beliebter Strauch, dessen viele attraktive Blüten ihn zu einer Bereicherung für jeden Garten machen. Oft wird der Hibiskus auch als Malve bezeichnet, obwohl er tatsächlich nur entfernt mit der echten Malve verwandt ist.