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2026Kiebitz - Serie

Serie
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Technische Details
  • 14.03.2026
  • Lisa Filzi
  • Offset printing
  • 40,00 x 30,00mm
  • 1,25 euros
Themengebiete
Über Kiebitz

Der Kiebitz, Österreichs Vogel des Jahres 2026, ist das dritte Motiv der Serie „Österreichische Vögel“, mit der die Österreichische Post in Zusammenarbeit mit BirdLife Österreich gefährdete Vogelarten vorstellt.

Mit seinem schwarz-weißen und schimmernd metallisch-grünen Gefieder und seiner Haube ist der etwa taubengroße Kiebitz (Vanellus vanellus) ein auffälliger Vogel, der meist über landwirtschaftlichen Flächen in der offenen Landschaft zu sehen ist. Mit etwas Glück kann man zwischen März und Mai seine spektakulären Purzelbäume über seinem Revier beobachten.

Der Kiebitz nistet am Boden auf Feldern, vorzugsweise in Kolonien mit anderen Kiebitzen, da alle Vögel einer Kolonie gemeinsam potenzielle Fressfeinde abwehren. Dies schützt sie jedoch nicht vor den Gefahren der Landwirtschaft. Landwirtschaftliche Flächen sind zu ihrem Ersatzlebensraum geworden und haben verschwundene Feuchtwiesen und spärlich bepflanzte, ungestörte Gebiete verdrängt. Seit 1998 hat sich der Bestand des Kiebitzes in Österreich halbiert. Auf der Liste von BirdLife Österreich, die Arten nach ihrem Schutzbedarf anhand eines Ampelsystems einstuft, ist der Kiebitz in der höchsten Kategorie (Rot) eingestuft und wird in Kärnten bald aussterben. Um dies zu verhindern, müssen die auf landwirtschaftlichen Flächen abgelegten Gelege geschützt und den Jungvögeln geeignete Nahrungsgebiete wie Moore, Feuchtgebiete, Feldränder und Brachflächen in der Nähe der Brutgebiete zur Verfügung gestellt werden. Insbesondere Feuchtgebiete bieten den Jungvögeln die Möglichkeit, sich kurz nach dem Schlüpfen selbstständig zu ernähren und im Idealfall im folgenden Jahr ihre eigenen Jungen aufzuziehen.