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2026250 Jahre Albertina - Serie

Serie
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Technische Details
  • 04.07.2026
Themengebiete
Über 250 Jahre Albertina

Großartige Kunst für alle

Die Albertina in Wien, die heute eine der bedeutendsten grafischen Sammlungen der Welt beherbergt, wurde vor 250 Jahren gegründet.

Die Kunstsammlung der Albertina lässt sich auf Erzherzogin Marie Christine, eine Tochter Maria Theresias, und ihren Ehemann Herzog Albrecht von Sachsen-Teschen zurückführen. Beide waren äußerst kunstinteressiert, und die großzügige Mitgift Marie Christines ermöglichte es dem Paar, systematisch Grafiken und Zeichnungen zu sammeln. Ziel war es, einen Überblick über die Entwicklungen in der Kunst der Aufklärung zu gewinnen. Die Albertina wurde am 4. Juli 1776 gegründet und bezog anschließend die Prunkräume des Palais Erzherzog Albrecht in der Augustinerbastei, einem Teil der Wiener Stadtbefestigung. Eine Ansicht des Palais von Jakob Alt aus dem Jahr 1816 ist auf der Briefmarke abgebildet, zusammen mit einem stilisierten roten Dürerhasen, dem wohl bekanntesten Werk der Albertina-Sammlung. Nach dem Ende der Monarchie ging die Albertina in staatliche Hand über. Heute gehören dazu auch die Albertina Modern am Karlsplatz und die Albertina Klosterneuburg.

Seit der Gründung des Museums wurde der Bestand kontinuierlich um zeitgenössische Werke erweitert. 1920 erwarb es zudem die Kupferstiche der ehemaligen kaiserlichen Hofbibliothek. Neben Grafiken beherbergt die Albertina auch Gemälde, Skulpturen, Fotografien und Architekturzeichnungen. Die Dauerausstellung „Monet bis Picasso“ präsentiert Werke der klassischen Moderne aus der Sammlung Batliner, die vom französischen Impressionismus bis zum Expressionismus reichen. Diese Sammlung ist eine Dauerleihgabe des Museums.