Geben Sie über £30 aus und erhalten Sie £3 Rabatt. Geben Sie JHXA - 95112 an der Kasse ein.
Geben Sie über £100 aus und erhalten Sie £10 Rabatt. Geben Sie JHXB - 87012 an der Kasse ein.
Versand: Kostenlose Lieferung ab GBP £17.68

2026Friederike Mayröcker - Serie

Serie
GBP £0.88
Offizieller Preis garantiert
(Artikel zum Warenkorb hinzugefügt)
Technische Details
  • 10.06.2026
Themengebiete
Über Friederike Mayröcker

Nachdem die Austrian Post im vergangenen Jahr ihren Partner Ernst Jandl geehrt hatte, würdigt sie in diesem Jahr die Wiener Dichterin und Schriftstellerin Friederike Mayröcker in ihrer Reihe „Literatur aus Österreich“.

Die 1924 in Wien geborene Mayröcker begann bereits in ihrer Jugend Gedichte zu schreiben. Von 1946 bis 1969 arbeitete sie als Englischlehrerin. In den 1950er-Jahren kam sie mit Avantgarde-Künstlern wie Andreas Okopenko und mit Schriftstellern der Wiener Gruppe in Kontakt. 1954 lernte sie Ernst Jandl kennen, mit dem sie bis zu seinem Tod im Jahr 2000 eine enge Freundschaft und literarische Partnerschaft verband. Mayröcker starb 2021 in Wien und wurde im Grab von Ernst Jandl beigesetzt.

Friederike Mayröcker gilt als herausragende Sprachvirtuosin. Sie schrieb unermüdlich und schuf ein Werk von über 120 Büchern, vorwiegend Lyrik, Prosa, Hörspiele, Theaterstücke und Kinderbücher. Ihre von lyrischer Intensität geprägten Werke stehen für sich; experimentell und vom Surrealismus beeinflusst, entstanden sie in ihrer „Papierhöhle“, die mit Notizen, Zeichnungen und Büchern überquoll. Mayröcker erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter 1969 den Hörspielpreis der Kriegsblinden für das gemeinsam mit Ernst Jandl verfasste Hörspiel „Fünf Mann Menschen“. 2016 wurde sie als erste Preisträgerin mit dem Österreichischen Buchpreis für ihren Band „fleurs“ ausgezeichnet. Ihr umfangreicher Nachlass befindet sich im Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek. Das Zitat „Kein Leben, keine Liebe ohne Literatur“ spiegelt die enge Verflechtung von ihrem Schreiben und ihrem Leben wider.