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2026Olga Wisinger-Florian – Sommerabend, 1896 - Serie

Serie
GBP £3.07
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Technische Details
  • 03.04.2026
  • Regina Simon
  • Offset printing
  • 42,00 x 33,80mm
  • €3.50
Themengebiete
Über Olga Wisinger-Florian – Sommerabend, 1896

Natur und Kunst

Eine neue Reihe mit dem Titel „Kunst aus Österreich“ startet mit der vielseitigen Künstlerin Olga Wisinger-Florian, die vor 100 Jahren starb.

Olga Wisinger-Florian wurde 1844 in Wien geboren. Sie war Konzertpianistin und nahm privaten Malunterricht, unter anderem beim Landschaftsmaler Emil Jakob Schindler. Schon bald zählte sie zu den führenden Landschafts- und Blumenmalerinnen Österreichs. Ab den 1880er-Jahren feierte sie große Erfolge mit ihren Gemälden und erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Zu ihren Auftraggebern gehörten der Adel und sogar der Kaiserhof. Sie war außerdem Gründungsmitglied der Ausstellungsgruppe „Acht Künstlerinnen“ und setzte sich für die Förderung von Künstlerinnen ein. Aufgrund gesundheitlicher Probleme erblindete sie 1913 und starb 1926. Ihre Hauptmotive waren Garten-, Blumen- und Landschaftsbilder. Bis etwa 1900 zeichneten sich ihre Werke durch einen lyrischen Naturalismus aus, der die idyllische Schönheit und die leuchtenden Farben der Natur darstellte. In ihren späteren Werken ist der Einfluss des Impressionismus deutlich erkennbar, wobei die Wirkung von Licht und Farbe im Vordergrund steht und nicht die realistische Darstellung. Sie malte mit einem Borstenpinsel und mischte die Farben erst auf der Leinwand. In ihren Werken verwendete sie Reduktionen und Fluchtpunktperspektiven; was auf den ersten Blick wie bloße Farbflecken erscheint, entpuppt sich aus der Ferne betrachtet als Blumen. Olga Wisinger-Florian malte unermüdlich, bis ihr Sehvermögen nachließ, und war eine der wenigen Frauen, die um 1900 in der Kunstwelt Erfolg hatten. Das Gemälde „Sommerabend“ aus dem Jahr 1896 trägt auch den Untertitel „Rosen in voller Pracht“. Es befindet sich in der Privatsammlung Leopold.