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2026Narrenpilz - Serie

Serie
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Technische Details
  • 28.08.2026
Über Narrenpilz

Tödlich giftig

Er mag zwar attraktiv aussehen, aber der Grüne Knollenblätterpilz (Amanita verna) ist einer der giftigsten Pilze Europas und verursacht lebensbedrohliche Vergiftungen.

Der Grüne Knollenblätterpilz, auch bekannt als Frühlings-Knollenblätterpilz, gehört zur Gattung der Knollenblätterpilze (Amanita). Charakteristisch ist seine Farbe: Hut, Stiel, Lamellen und Fleisch sind weiß, selbst nach dem Anschneiden. Der dünne Stiel ist von einem feinen, herabhängenden Ring umgeben, während die Volva an der verdickten Stielbasis noch deutlich sichtbar ist. Bei jungen Exemplaren ist der Hut halbkugelförmig und flacht später ab. Der Grüne Knollenblätterpilz riecht anfangs leicht süßlich, mit zunehmendem Alter jedoch nach Aas. Er wächst vorwiegend in Laubwäldern und Parks, insbesondere unter Eichen und Buchen. In Europa kommt er hauptsächlich in den südlichen Regionen vor. Anders als viele andere Pilze findet man ihn nicht nur im Herbst, sondern auch im Frühling, daher sein alternativer Name: Frühlings-Würgerling.

Amatoxine und Phallotoxine machen ihn zu einem der giftigsten und gefährlichsten Pilze Europas. Sie schädigen vor allem Leber und Nieren und können selbst in geringen Mengen tödlich sein, wenn sie nicht sofort behandelt werden. Daher darf der Pilz niemals verzehrt werden, auch nicht in kleinen Mengen. Vergiftungssymptome treten oft erst Stunden später auf, was jeden Fehler umso gefährlicher macht. Der Pilz kann beispielsweise mit dem essbaren Wiesen-Champignon verwechselt werden, der sich durch seine rosabraunen Lamellen von ihm unterscheidet, sowie mit anderen Amanita-Arten.